Singapur
Ich bin gestern nach einem anstrengenden Flug über Doha (Quatar airlines ist sehr zu empfehlen) in Singapur angekommen, und wurde sofort von organisierter Herzlichkeit empfangen. Diese Stadt ist unglaublich international, und, zumindest im Quartier meines Hotels mit grossem chinesischem Einfluss. Im Hotel habe ich als erstes bemerkt, das die Internationalität von meinem Stromadaptor in Singapur aufhört, also raus aus dem Hotel und gegenüber in den chinesischen Elektrik-Import laden, neuen Adaptor besorgt, Flip-Flops gekauft, indisch gegesessen und danach meine ersten beiden Timelapse (danke Mirko für den Tip, ich glaube das stetige klicken meines Fotoapparats werde ich noch öfters hören) aufnahmen gemacht und todmüde ins Bett. Hier ein kleiner Material-check, der eigentlich meinen morgen zusammenfasst. OK, das gute zuerst: Es hat in Singapur ziemlich heftig geregnet, und mein sturmsicherer Regenschirm hat die Feuertaufe gut überstanden, dann habe ich auch noch das erste mal gewaschen, und dabei die Schnur und das Messer benutzt (danke Noemi). Dann die schlechten Nachrichten: Der Online-Server-Speicher von meinem kleinen Freund (Eee-PC) nicht zu gebrauchen -> kaufe externe Festplatte, wasserdichte Geldkatze ist sehr gross und unhandlich, und ausserdem hat sie keine Innenfächer (Gion du hattest so recht) -> Umhänge- Geldkatze kaufen. Diese zwei Besorgungen wollte ich in der Stadt machen, hatte aber am morgen keine Zeit mehr, deshalb ab zum Flughafen, und nach der Passkontrolle habe ich mich gefragt wieso ich überhaupt irgendetwas in der Stadt kaufen wollte, es gibt hier alles im Duty-free, also von Nikon-shop (Ersatz-akku) bis Elektronik-laden (Festplatte) und 7/11 Supermarkt (Prepaid–karte für Handy). Und so mache ich mich, im glauben jetzt weit besser und praktischer ausgerüstet zu sein, auf nach Borneo.