Hohhot

2:50 AM Monday, March 15, 2010

Toderschöpft, von Grosstadt Sightseeing, ununterbrochenem Reisen, Dorm-rooms mit schnarchenden Zimmergenossen, frühem Aufstehen und spät ins Bett gehen und manchmal das Essen vergessen, flog ich heute morgen von Xi’an nach Hohhot. Ich hatte sehnlichst gehofft, dass ich hier etwas Ruhe finde, und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht. Hohhot scheint eine Gemütliche Kleinstadt (1.5 Mio) in der Provinz „Innere Mongolei“ zu sein, die Strassen noch mit Schneematsch von letzer Woche, und mit einer Kälte, die, im Vergleich zur feuchten Kälte in Yangshuo mir nicht unbekannt ist und sich angenehm anfühlt. Das beste ist aber das Guesthouse, das ich reserviert habe. Es wird von einer super netten Mongolischen Familie geführt, und die Dorms befinden sich in deren Wohnung. Nach Ankunft wurde ich direkt in die Küche an den Tisch geführt und bekam Tee und durfte mit ihnen Mitessen. Hier werde ich mich trotz der bestimmt vorhandenen Schnarchern ausruhen können, zumal es in dieser Stadt nicht viel zu sehen gibt, was mir aber sehr entgegen kommt. Nach den ersten 3 Supermärkten glaubte ich noch an einen Zufall, doch mittlerweile stelle ich, mit fortschreitenden Tagen, in denen ich die letzten Reste aus meinem Deo kratze, und mit erschrecken fest, das man hier in China kein Deo kaufen kann.

Frisch ausgeschlafen, da alleine im Dorm, machte ich mich heute morgen bei Temperaturen um die 0° und strahlendem Sonnenschein auf, die Hauptstadt der inneren Mongolei zu erforschen. Zuerst sah ich mir den Tempel der 5 Pagoden an, und danach eine Moschee und zwei Klöster aus dem 16 Jht (Bilder). Als Nicht-Asiate geht man hier in Hohhot durchaus als Stadtattraktion durch und man wird, z.B. aus der Sicherheit eines Busses ziemlich unverholen begutachtet, und wenn man auf die seltenen chinesischen Touristen trifft kann man sicher sein, dass man mit ihnen und einem Victory-Zeichen posieren muss. Ungefähr 30% tragen hier einen Mundschutz. Vorallem Frauen, bei denen es eine Art Modeaccesoir zu sein scheint, da er häufig passend zur Kleidung und zum Teil verziert wie Unterwäsche ist. Ich habe dies schon im Süden beobachtet, konnte aber nicht genau herausfinden was den der Grund ist, Schutz vor Viren, Luftverschmutzung oder, was hier in Hohhot der Fall zu sein scheint die Kälte.







3 Kommentare:

  1. Hübsch dieses Hohhot - ja man braucht wirklich zwischendurch auch mal ein paar ruhige Tage. Ich staune schon die ganze Zeit, über das Tempo, das Du vorlegst.
    Wo bist Du denn nun wieder? Gehört diese "Innere Mongolei" zu China oder zur Mongolei? Weil: in die Mongolei möchte ich unbedingt, unbedingt einmal ...

    Noemi

  2. Ich staune wo du dich überall rum treibst, du klapperst China ab als wäre es ein kleines Land. Immer wieder staune ich ob der Distanzen und da wundert es mich nicht wenn du mal ein bisschen Ruhe brauchst. Schön sieht es aus in Hohhotund die Bilder werden immer besser!!!

    Unknown

  3. Hallo ihr beiden, ich bin in der inneren Mongolei, das ist eine Provinz China, ein bisschen mehr dazu im Blogeintrag von heute in welchem ich von der Mongolei (als Reiseland), schwärme. Da ich jetzt mit dem Flugzeug unterwegs bin, fühle ich die Distanzen nicht mehr so, mehr bei Tagesausflügen, wo man gut und gerne mit Hin und Rückfahrt 4-5 Stunden im Bus sitzt.Ja, ich merke schon langsam dass mir dass Tempo zusetzt, aber ich möchte die Zeit nutzen um so viel wie möglich zu sehen.

    Raph

Post a Comment